42

Nach der 6 ist die 42 die zweite Zahl, die sich aus der Summe ihrer Primteiler (2 x 3 x 7) bilden lässt. Sie ist eine kleine Verwandte der im Namen dieses Blogs enthaltenen Zahl 496 mit der Eigenschaft, gleich der Summe aller ihrer Teiler (außer sich selbst) zu sein. Die Mathematiker nennen sie vollkommene“ oder perfekte“ Zahlen.

Gleichzeitig ist die 42 ein Symbol für die Sackgasse, in die wir nach mehreren tausend Jahren Anlauf immer zielsicherer hineinrennen. In dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams spuckt der Supercomputer „Deep Thought“ diese Zahl nach sage und schreibe siebeneinhalb Millionen Jahren Rechenzeit als „einfache“ Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und allem“ aus.

Der Dresdener Künstler Via Lewandowsky (geboren 1963) will die 42 „nicht zu den für die Grundlagen unseres Denkens und Seins elementaren Zahlen“ zählen. Die Lektüre des Romans hat ihn dennoch angeregt, sie als Lichtobjekt auszuformen, das er „Fazit“ nennt. Das sah ich im Februar 2016 im Leipziger Museum der bildenden Künste.

Es hing so hoch, dass ich es wohl übersehen hätte, hätte nicht einige Monate zuvor eine 42 Jahre lang verloren Geglaubte diese Zahl auch für mich zu einer besonderen gemacht und wenig später selbst gestaltet. „Man könnte fast von der Kruzifizierung einer der Unterhaltungsliteratur entsprungenen Idee sprechen – denn die Botschaften von Kunst und Spiritualität liegen oft nah beieinander“, sagt Lewandowsky.