Wen oder was wählen?

An der letzten Bundestagswahl habe ich mich nicht beteiligt. Warum nicht? Weil Gegenstimmen nicht möglich sind. Nur eine solche hätte ich guten Gewissens abgeben können und zwar für jede der etablierten Parteien von Rechts bis Links. Weil jede, hinter schönen oder leeren Worten versteckt, mit Umverteilungen, Abschottungen, Sanktionen oder offener Gewalt nur verteidigen und befestigen will, was schnellstens beseitigt werden sollte: ein System, das eine Mehrheit um eine lebenswerte Zukunft bringt. Weiterlesen

noch 99 Tage …

Noch immer ist für Unbetuchte der Lebensunterhalt an unfreiwillige Arbeit geknüpft, von der andere profitieren. Noch immer gibt es kein bedingungsloses Grundeinkommen und Apanagen hatte ich nie in Aussicht. Zufrieden kann ich sein, nie meine Haut zum Markte getragen oder meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt oder auf Befehl anderen geschadet zu haben, aber ungefähr 70.000 Tagesstunden lang musste ich auf meine Lieblingsbeschäftigungen verzichten. 99 mal 8 sind es heute noch, bevor mir die Restzeit vollumfänglich zur Verfügung steht. Längst mühelos lässt sich mein Bandmaß mit den Händen straffen.

bedingungsloses Grundeinkommen I

Offensichtlich zukunftslos ist das System, in das Staat und Marktwirtschaft unser Leben inzwischen so geschickt einbetten, dass wir immer noch an Selbstbestimmung, Wahlfreiheit und einen Platz für eigenen Willen glauben. Den Nachweis fortwährender Manipulation führe ich in dem Essay „Der Club of Rome und meine Liebe zur sphärischen Geometrie“, der in diesem BLOG in meiner Vita als PDF-Datei nachgelesen werden kann. Der Text zeigt, dass unsere Lebensweise fatal aber nicht alternativlos ist, nur dass es eben nicht ausreicht, Personal auszuwechseln, solange die Strukturen, in denen es agiert, unverändert bleiben. Weiterlesen